A 14 2026 Mt 11,25-30
Kommt alle zu mir,
ich will euch Ruhe verschaffen.
Ist Ruhe die Abwesenheit von Lärm?
Wann hast du das letzte Mal richtig Ruhe gehabt und wie lange?
Wie hat sich diese Ruhe angefühlt?
Was macht dich unruhig?
Wer macht dich unruhig?
Was empfindest du als laut, als unlauter, als schreiend?
Wer beruhigt dein Leben?
Und wessen Leben beruhigst du?
Sorgst du für Ruhe oder Unruhe?
Wie hört sich das für dich an, wenn du von Jesus hörst,
dass er dir Ruhe verschaffen will?

Kommt alle zu mir,
die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt…
Was ist derzeit deine schwere Last, deine Plage?
Trägst du allein dran, oder wer trägt mit?
Seit wann trägst du daran, und wie ist es deine Last geworden?
Wer bürdet dir etwas auf?
Was ist dir entlastend?
Wo bist du für andere entlastend und wen entlastest du?
Wer trägt dein Leben mit und wessen Leben trägst du mit?
Welch eine Last mutest du Tieren,
dem Land, der Luft, der gesamten Schöpfung zu?
Was tust du, um zu entlasten?
Wann fühlst du dich leicht, wann fühlst du dich schwer?
Ist der Glaube eine Erleichterung für dein Leben und für das Leben anderer?

Kommt alle zu mir,
ich will euch Ruhe verschaffen.
Fühlst du dich bei Jesus richtig willkommen, mit deinem gesamten Leben?
Und hast du das gleiche Gefühl bei der Kirche, bei den Christen?
Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?
Wem, der dir belastet erschien,  hast du schon mal gesagt:
Komm zu mir?
Und wer hat es zu dir gesagt?
Siehst du belastete Menschen – und was machst du dann?
Wann hast du dich das letzte Mal restlos willkommen gefühlt
und woran hat es gelegen?
Hörst du, dass Jesus zu dir sagt: komm?
Wann hörst du es besonders deutlich – wann gar nicht?
Und wenn du sein Ruf sein sollst, bist du vernehmlich?
Bist du Botschafterin, Botschafter von Ruhe?
Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

Ein Joch ist ein schweres Holzgeschirr für Ochsen,
ein Symbol für harte Arbeit, Zwang und Unterdrückung.
Ein Joch war fast immer für zwei Tiere gedacht.
Jesus teilt die Last:
Er bietet an, sich als Partner an deine Seite zu stellen.
Er zieht mit:
Die Hauptlast trägt der Stärkere – in diesem Bild also er selbst.

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